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Seitens der Kirchen wird der Druck erhöht, dass baldmöglichst wieder Gottesdienste nicht nur per Radio, Fernsehen und Livestream mitgefeiert werden können. Bischof Gerhard Feige, Bischof von Magdeburg, hat dieser Tagen einen kurzen Artikel geschrieben:

Unsere Kommunionkinder würden sich gerade jetzt, in diesen Tagen, ganz besonders intensiv auf ihren einmaligen Tag vorbereiten. Es sollte ein großes Ereignis werden und nun kommt alles ganz anders. Aufgeschoben ist nicht aufgehoben, sagt ein Sprichwort und das ist wirklich so. Der große Tag wird nachgeholt werden. Dennoch ist die Freude getrübt - dies sagt auch Weihbischof Boom in einem Brief an die Kommunionkinder. Natürlich erhalten die Kinder in der Zwischenzeit Gebete, Anregungen und Vorschläge vom Seelsorgeteam. Aber auch unsere Gemeinden, die sich jedes Jahr auf „ihre“ Kommunionkinder freuen, denken an die Kinder. Nehmen wir alle die Kinder mit dem folgenden Gebet in den Blick:

Guter Gott
in dieser Zeit ist vieles anders.
Normalerweise würden sich unsere Kommunionkinder auf ihr Fest vorbereiten.
Das Kleid ist gekauft, die Kerzen bestellt, der Gottesdienst vorbereitet,
die Einladungskarten geschrieben.
Aber das gemeinsame Fest am Tisch des Herrn
ist in diesen Tagen nicht möglich.
Es muss verschoben werden.
Du bist unser Freund.
Du sorgst dich um uns und willst uns trotzdem nahe sein.
Sei in diesen Tagen besonders bei unseren Kommunionkindern.
Begleite sie mit deinem Segen.
Lass sie gerade jetzt tiefer in die Freundschaft mit dir hinein wachsen.
Bis sie sich wieder um deinen Tisch versammeln können,
halte deine Hand über sie.
Amen.

Virtuell ist die Kirche vollbesetzt: aus allen Reihen leuchten die Kerzen der "Kirchenbesucher".

Unser virtueller Gemeindegesang ist fertig. Allen Mitwirkenden und besonders dem Organisator Joachim Schäfer ein herzliches Dankeschön!

Impressionen einer Karwoche in "besonderen" Zeiten. Sie finden hier Bilder und auch Videos aus der Christkönigkirche in Elsenfeld

Wir möchten Ihnen und Euch Hinweise zur besonderen Gestaltung der Kar- und Ostetage mit auf den Weg geben. Es ist  auch für uns, als Seelsorger*in, ganz anders als sonst und deshalb versuchen wir im Rahmen dessen, was in diesen Tagen möglich und erlaubt ist, den Tagen eine Struktur zu geben und damit auch mit Ihnen/ Euch allen verbunden zu sein.

Kinderkirche und Gottesdienste mit Familien können aufgrund der Corona-Krisensituation momentan nicht wie gewohnt stattfinden.

In diesen Tagen besinnen sich viele Menschen in unserer Gemeinde auf den Wert des Zusammenhaltens und der Solidarität. Die Folgen des Corona-Virus treffen auch die MISEREOR-Fastenaktion, da die Kollekte eine existenzielle Säule der MISEREOR-Projekt-Arbeit ist. Durch die Absage aller Gottesdienste  entfällt somit auch diese wichtige Sammelaktion. Dennoch geht die Arbeit in den Hilfsprojekten weiter.

Liebe Gemeinde,

da alle Gottesdienste bis Karfreitag abgesagt wurden, kann in diesem Jahr keine Palmsonntagskollekte in den Gottesdiensten in Deutschland stattfinden. Der Deutsche Verein vom Heilige Lande fördert mit seinem Anteil aus der Palmsonntagskollekte nicht nur seine vereinseigenen Einrichtungen wie die Schmidt-Schule für arabische Mädchen, die Dormitio-Abtei in Jerusalem oder auch das Alten- und Pflegeheim Beit Emmaus in Palästina, sondern auch zahlreiche Institutionen, Projekte und Maßnahmen im sozialen, pastoralen und caritativen Bereich.

Als Seelsorgeteam möchten wir auch in der Zeit der Corona Krise in Kontakt bleiben. Das ist nicht leicht, wenn es nötig ist voneinander Abstand zu halten um neue Infektionen zu vermeiden.

Letzte Woche war ich alleine zum stillen Gebet in der Christkönigskirche. Im Blick auf die leeren Bänke habe ich an viele Menschen gedacht. Ich hatte die Idee Zettel zu schreiben und die Namen von Familien, Kindern, Freunden und Menschen mit denen ich seit Jahren gemeinsam Gottesdienst feiere auf „ihren“ Platz zu legen.

Kaum zu glauben, aber in der katholischen Kirche wird die Hl. Corona verehrt. Ihr Fest wird am 14. Mai gefeiert. Nicht nur weil sie als Patronin in Seuchen- und Pestzeiten angerufen wird, lohnt sich ein Blick auf diese Märtyrerin aus dem 2. Jahrhundert. Sie hat uns in der Krisensituation heute einiges zu sagen, wie ich meine.

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