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Hoffnungslicht

Hoffnungslicht gross

Wir laden Sie ein, sich mit vielen anderen christlichen Gemeinden zu verbinden und gemeinsam ein Hoffnungszeichen zu setzen.

Einmal am Tag möchten wir mit Ihnen ganz bewusst beten. Dazu zünden Sie bitte in Ihrem Zuhause irgendwann in der Zeit zwischen 18 und 21 Uhr eine Kerze an und stellen Sie diese sichtbar auf die Fensterbank. In diesem Zeitraum beten wir als Christen gemeinsam in ökumenischer Verbundenheit das „Vater unser“ oder Gebete, die uns entsprechen.

So bleiben wir in dieser schwierigen Zeit eine solidarische Gebetsgemeinschaft und Zeugen des Vertrauens auf Gott, der uns zu aller Zeit begleitet. Um 21.00 Uhr läuten in Elsenfeld zum Abschluss die Glocken.

Ihr Seelsorgeteam

 

 

 

planvollTerminkalender

Wir müssen
damit planen,
dass wir
in nächster Zeit
nur wenig
vorausplanen
können.

Wir müssen
damit planen,
dass Pläne
verplant werden.

Wir müssen
damit planen,
planlos und
voller Pläne zu sein.

plan, los …

Peter Schott

fallschirmspringen lernenTrotz(t) Corona!

sich
einmal loslassen wie
bei einem Fallschirmsprung
aus den Wolken fallen
mit Wagnis — ohne Waghalsigkeit
mit Mut — ohne Übermut
mit Leichtigkeit— ohne Leichtfertigkeit
sich trauen
sich etwas zutrauen
sich dem Himmel und
der Erde anvertraun
täglich neu
— (t)rotz* Corona

Klaus Jäkel

GEBETMaske GsundBleim by Martin Manigatterer

Herr,
ich fühle mich so fremd, wenn ich Mund und Nase bedecke,
die Brille beschlägt,
meine Worte so ganz anders klingen.

Ich freue mich, so unter die Leute gehen zu können,
aufeinander Acht zu haben,
in der Distanz einander nahe zu sein.

Ich bin glücklich, dass
mein Gesicht total einmalig auf der Welt ist,
dass ich so, wie ich bin,
von DIR ausgedacht bin.

Schenke mir unter ein paar Zentimetern Stoff
ein lachendes Gesicht,
fröhliche Augen
und ein weites Herz.

Quelle: unbekannt   -   Bild: Martin Manigatterer In: Pfarrbriefservice.de

Ferne Altärealtar mit desinfektionsmittel

Jesus, ich finde Dich in diesen Zeiten nicht auf den  Altären. Nicht im Teilen des Brotes. Man hat uns die Zugänge zu   unserer Quelle, zur Eucharistie, verschlos­sen. Oder so erschwert, dass  wir nicht voll Freude zu Dir eilen können. Einlasskontrollen zählen ab, dass wir nicht zu viele werden bei diesem Fest im möglichst kleinen Kreis. Nur Einbahnstraßen dürfen wir gehen, um uns im Vorübergehen nicht zu streifen. Der Platz neben mir muss frei bleiben. Der Nächste wird zur Gefahrenquelle – er bleibe mir fern! Dein Lob singen dürfen wir nur mit stummem Mund. Gehalten, mit Mund­schutz – denn es darf keine lauten Lieder geben. Erst recht nicht von vielen. Singen ist „Risikoverhalten“. Musik verzichtbar. Welch trauriges Fest!

Abstand ist zum ersten Gebot geworden bei diesem Fest, wo doch alles um größte Nähe geht. Zueinander – und vor allem zu Dir. Dein gebrochenes Brot, Du selbst wirst mit antiseptischen Fingern gereicht, am liebsten gar nicht.

Trostworte haben sich jene ausgedacht, die noch feiern. Denen wir beim Mahl zusehen können. Dass wir ja „geistig kommunizieren“ können – wer schaut schon gern beim Festmahl zu? Dass wir Geduld üben müssen, um Dir wieder begegnen zu dürfen. Amtliche Weisungen ersetzen den Trost.

Jesus, dabei bist Du doch schon längst zu uns dazu getreten und gehst mit uns! Mit mir. Wie bei den Jüngern von Emmaus. Mit weniger als 1,50 Meter Distanz. Ich brauche doch nur aufzuschauen! Verschlossen ist uns zwar die Quelle, aber nicht der Quelle Grund – Du. Wir haben freien Zugang zu Dir. Den uns keine Weisung nehmen kann.

Quelle: Gerlinde Knoller (erschienen in "Christ in der Gegenwart" Nr.19/2000)

Nicht alles ist abgesagt …

SONY DSCSonne ist nicht abgesagt
Frühling ist nicht abgesagt
Liebe ist nicht abgesagt
Lesen ist nicht abgesagt
Zuwendung ist nicht abgesagt

Musik ist nicht abgesagt
Phantasie ist nicht abgesagt
Freundlichkeit ist nicht abgesagt
Gespräche sind nicht abgesagt
Hoffnung ist nicht abgesagt
Beten ist nicht abgesagt …

Quelle: unbekannt   -   Bild: Martin Manigatterer In: Pfarrbriefservice.de

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